Chronik der FFW Ansbach-Hennenbach - Gründung

 

Die Feuerlöschhilfsmittel waren am Anfang recht einfach und teilweise kaum geeignet größere Brände zu löschen. Der Chronist nennt hier Kübelspritzen und Hanfeimer. Im Laufe der Zeit wurden drei Saug- und Druckspritzen angeschafft. Diese Spritzen waren auf Wagen montiert und konnten mit Pferden gezogen werden. Die Energie für die Spritze wurde aus der Muskelkraft der Feuerwehrmänner bezogen. Die Spritzen waren in den Ortschaften Obereichenbach, Hennenbach und Wengenstadt stationiert. Eine dieser Spritzen ist bis heute erhalten worden. Daneben existierten in den einzelnen Ortschaften noch insgesamt sechs Schlauchhaspelanhänger. Diese waren mit Hanfschläuchen bestückt. Im Jahre 1928 wurde die erste Motorspritze, eine Paul Ludwig 400, für Katterbach angeschafft.

Zwei Jahre später stattete man auch Egloffswinden mit dem gleichen Gerät aus. Die Förderleistung der Motorspritzen war natürlich ungleich höher, als die der handbetriebenen Saug- und Druckspritzen.

Deshalb gab es auch mehrfach Probleme mit der Dichtheit und der Reißfestigkeit der Hanfschläuche. Nach dem Flugplatzausbau in Katterbach im Jahre 1938 verlegte man die Katterbacher Spritze nach Kammerforst, weil für den Flugplatz eine separate Feuerwehr mit entsprechender Ausrüstung bestand.

Die vorhandenen Geräte ergänzte man 1947 mit der ersten TS 8, welche von der Stadt Ansbach erworben wurde. 1955 kam eine Ziegler TS 600 Schlepperanbauspritze für Wengenstadt dazu.

Als trauriges Datum ging der 18.12.1960 in unsere Chronik ein. Bei den Aufräumungsarbeiten nach dem Scheunenbrand bei der Familie Sturm in Katterbach stürzte der Feuerwehrkamerad Vogel aus Untereichenbach ab und verletzte sich tödlich. Bei der Bekämpfung dieses Brandes offenbarte sich die unzureichende und die teilweise technisch veraltete Ausrüstung unserer Feuerwehr.

Danach gab die Gemeinde ihre sparsame Haltung gegenüber der Feuenıvehr auf und stellte in jedem Haushaltsplan entsprechende Mittel zur Gerätebeschaffung und für verschiedene Baumaßnahmen zur Verfügung, So konnten in den Folgejahren in Katterbach, Kammerforst und Egloffswinden Löschwasserbehälter gebaut werden. An Ausrüstung kamen 1963 für Egloffswinden eine Paul Ludwig TS 8 und für Wengenstadt eine Ziegler TS 8, jeweils auf einem Schlepperanhänger mit je 15 B-Schläuchen und 10 C-Schläuchen dazu. Für Hennenbach schaffte man 1967 ein Feuerwehrauto (VW-Bus) mit TS 8 und entsprechender Ausrüstung an. 1973 erhielt auch Katterbach ein Feuenwehrauto, einen Ford Transit mit TS 8. lns Jahr 1980 fällt auch die Neuanschaffung des Wengenstädter Feuerwehrautos mit TS 8. Zur Geräteausrüstung kam auch die Schutzausrüstung und die Ausgehuniform für die Feuerwehrleute, welche ständig ergänzt wurde. 1994 bzw. 1998 wurde Wengenstadt und Hennenbach eine neue Feuerwehrpumpe TS 8/8 mit 2-Takt Motor übergeben.

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