Flächenbrand in Egloffswinden

Die Feuerwehr Hennenbach wurde am 19.07.2014 um 16.00 Uhr über Funkmeldeempfänger zu einem Flächenbrand nach Egloffswinden alarmiert. Bereits bei der Anfahrt wurde sichtbar, dass eine erhebliche Brandausbreitung über mehrere 1000qm  bereits vorhanden ist, so dass durch den Kommandanten Armin Völkert eine Erhöhung der Alarmstufe bei der ILS veranlasst wurde. Nördlich von Egloffswinden stand ein noch nicht abgeerntetes Getreidefeld mit ca. 10.000 qm in Vollbrand. Durch die Brandausbreitungsgeschwindigkeit und Brandgröße drohte ein Überspringen des Feuers in den direkt angrenzenden Wald.

Durch massiven Einsatz der Feuerwehren Ansbach und Hennenbach, sowie bereits in kürzester Zeit vorhandener Güllefässer konnte ein Überspringen des Feuers in den Wald verhindert werden. Des weiteren musste für die Löschwasserversorgung eine lange Schlauchleitung vom Stauwehr des Hennenbaches in der Dorfmitte mit einer Länge von mehr als 800m gelegt werden.

Insgesamt waren von seiten der Feuerwehr Hennenbach ca. 35 Feuerwehrdienstleistende, sowie von den ortsansässigen Landwirten 4 Güllefässer und Traktoren mit Ackerscharen im Einsatz. Nach ca. 1,5 Stunden konnte der, auf Grund der heißen Witterung, kräftezehrende Einsatz beendet werden und nach einer weiteren Stunde war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Bei einer Nachsicht 2 Stunden nach Ende des Einsatzes durch den Kommandanten Armin Völkert, konnten keine weiteren Feststellungen mehr gemacht werden.

Abschließend kann festgestellt werden, dass bei diesem Einsatz zwei glückliche Umstände ein größeres Schadensausmaß verhindert haben. Zum einen hat die Feuerwehr Hennenbach an fast der gleichen Örtlichkeit (Wiese neben dem Getreidefeld) einen Tag vorher eine Brandbekämpfung eines Flächen- und Waldbrandes mit einer langen Schlauchstrecke geübt, zum anderen waren zum Zeitpunkt mehrere Kameraden mit Bauarbeiten am Gerätehaus beschäftigt, so dass eine sofortiges Abrücken zum Brandort erfolgen konnte.

Ein besonderer Dank gilt der Dorfgemeinschaft, die mit ihren landwirtschaftlichen Geräten an der Brandbekämpfung mitgewirkt haben, aber auch dem Gatorgirl und dem Senior der ansässigen Zimmerei, die die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt haben, was von diesen angesichts der extremen Temperaturen gerne angenommen wurde.

ein weiterer Bericht von der Feuerwehr Ansbach (weiterlesen)

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